Bücher in der Schuler, für einige sind sie eine Qual, andere freuen sich darauf, im Unterricht mal über ihr großes Hobby, das Lesen, sprechen zu können. Dazu gibt die Literatur eines Landes natürlich auch Einblicke in seine Kultur. Aber wie viel Sinn macht es eigentlich, Schüler quasi dazu zu zwingen, Bücher zu lesen, die sie sonst nie angefasst hätten? Sind (Nicht-)Leser dadurch motiviert, insgesamt mehr zu lesen oder ein bestimmtes Genre weiter zu verfolgen? Ich habe Marcel (18), Pascal (25), Birte (26) und Anna-Lisa (27, Eine unendliche Geschichte) gebeten, ihren eigenen Deutschunterricht noch einmal Revue passieren zu lassen und ihre Meinung zu den dort gelesenen Büchern mit uns zu teilen.
Was sie gesagt haben, erfahrt Ihr nach dem Umblättern.
Hast du die Schulbücher gern gelesen? Was hat Dir am Lesen für die Schule besonders gefallen bzw. was hat dich besonders daran gestört?
Pascal: Ja, habe ich. In der Grundschule fand ich es anstrengend, wenn alle langsamer lasen als ich; ich mochte Bücher sehr und hatte Spaß daran, sie zu lesen; für andere war es wohl eine Qual. Später erinnere ich mich, dass ich es besonders anstrengend fand, wenn keiner den entsprechenden Abschnitt gelesen hatte oder alle allgemeine Plätze ohne Bezug zum Text vertraten. Lesen war schön; darüber sprechen, was man gelesen hatte, war eine Qual.
Birte: Ja, habe ich. Bücher zu besprechen hat mir mehr Spaß gemacht als Gedichtinterpretationen. Besonders die Charakterisierungen waren etwas für mich. Außerdem sind einem durch die tiefere Auseinandersetzung mehr Kleinigkeiten aufgefallen und auch gewisse Zusammenhänge klarer geworden als beim privaten Lesen, denn im Unterricht werden Informationen zu der jeweiligen Zeit und Hintergründe des Autors aufbereitet. Wenn ich selbst Bücher lese und mir gewisse Passagen nicht klar sind, lese ich darüber hinweg, wodurch einem Manches entgehen kann. Allerdings war man in der Schule gezwungen, sich mit Büchern länger zu beschäftigen, die einen weniger interessierten und es hing auch teilweise von den Lehrern und ihren Fragestellungen ab, wie interessant sich die Auseinandersetzung mit den Büchern gestaltet hat.
Marcel: Eigentlich habe ich die Schulbücher schon gern gelesen, solange es im Unterricht war. Sobald es darum ging, den Großteil zu Hause zu bearbeiten, hörte es bei mir auf. Das gehörte nämlich dann in die Kategorie Hausaufgaben, die ich grundsätzlich zu ca. 95 % nicht gemacht habe.
Anna-Lisa: Ja und nein. Viele der Bücher, die ich von Klasse 5-13 lesen musste, haben mir überhaupt nicht gefallen. Meistens lag es einfach an den Themen, die die Bücher behandelt haben. Sie sollten angeblich Probleme von Jugendlichen aufzeigen … ja, super, dass man sich nur meist nicht damit identifizieren konnte und es mich einfach nur gelangweilt hat. Es gab dann aber auch vereinzelte Lichtblicke: Bücher, die mich begeistert haben, die mich interessiert haben, deren Themen mir gefallen oder die mich sprachlich angesprochen haben. Was ich vor allem mochte, waren die Bücher, in denen besondere Frauenfiguren aufgetreten sind. Ich habe auch meist die Klassenarbeitsthemen gewählt, wo es darum ging, die Situationen dieser Figuren zu analysieren. Daran hatte ich wirklich Spaß. Es war also eher durchwachsen und ich denke, ich musste mehr uninteressante als interessante Bücher lesen.
Welches der Bücher aus Deiner Schulzeit ist Dir am meisten in positiver Erinnerung geblieben?
Marcel: Ein Buch ist mir da tatsächlich positiv in Erinnerung geblieben, welches auch gleichzeitig die Ausnahme ist, die die Regel bestätigt: Bastian Sicks Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod haben wir in Deutsch in Klasse 12 gelesen. Ich versuche selbst, so korrekt wie möglich zu schreiben und zu sprechen und mache mich manchmal über Leute lustig, die „als wie“ oder „Das macht halt Sinn!“ sagen. Die ironische Weise, mit der Bastian Sick die verschiedenen Stolpersteine der deutschen Sprache beschrieben hat, ist echt der Hammer. Es passt einfach sehr gut zu mir.
Pascal: Max Frisch, Homo Faber. Hat mein Leben zweimal verändert.
Birte: Am besten fand ich die Bücher aus dem Englischunterricht, besonders The Beach von Alex Garland hat mir gut gefallen, weil es voller Anspielungen steckt und es mir Spaß gemacht hat, zu analysieren, wie Garland durch sprachliche Mittel Stimmungen erzeugt. Und What’s Eating Gilbert Grape? von Peter Hedges fand ich auch sehr gut wegen der Beschreibung einer amerikanischen Kleinstadt und der Familiengeschichte.
Anna-Lisa: Spontan: 1984 von George Orwell. Unglaublich spannend, interessant und mit brisantem Thema. Das habe ich regelrecht verschlungen.
Welches der Bücher aus Deiner Schulzeit ist Dir am meisten in negativer Erinnerung geblieben?
Pascal: Theodor Storm, Pole Poppenspäler und Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts. Beides wahrscheinlich auch aufgrund einer Lehrkraft mit seltsamen Grobzielen, aber ganz sicher auch, weil ich mit dem Stil nicht klar kam.
Anna-Lisa: Rolltreppe abwärts von Hans-Georg Noack. Dieses Buch war einfach nur öde und völlig aus der Zeit gekommen. Aber es wird heute noch immer mit Freuden im Unterricht gelesen. Als Mädchen fand ich das Buch einfach nur doof und langweilig. Die Thematik fand ich ebenfalls ätzend, gar nicht mein Ding.
Marcel: Viele … Viele … Ist schwierig, einen Spitzenreiter rauszupicken.
Birte: Ein bestimmtes fällt mir auf Anhieb nicht ein. Aber Romane oder Erzählungen von Franz Kafka fand ich immer ziemlich langweilig. Auch Emilia Galotti von Lessing hat mir keinen Spaß gemacht, allerdings kann das am Lehrer und seiner Art der Unterrichtsgestaltung gelegen haben. Denn als ich das Stück später gesehen habe, fand ich es besser als während der Lektüre.
Würdest Du sagen, dass dich die Schulbücher angeregt haben, insgesamt mehr (aus dem Bereich) zu lesen?
Birte: Nein, weil ich auch sonst immer gerne gelesen habe.
Anna-Lisa: Ein ganz klares Nein. Vielleicht in der Oberstufe. Ich mochte Nathan der Weise von Lessing und Faust von Goethe, also hab ich dann auch von beiden Autoren ein paar andere Werke gelesen. Der Rest kam im Studium. Aber was die übrigen Jugendbücher angeht, kann ich ganz klar sagen, dass sie mich NICHT angeregt haben, andere Jugendbücher zu lesen, in denen es sich um Probleme von Jugendlichen dreht. Ich hab zu der Zeit schon eher Fantasy oder Bücher für Erwachsene gelesen. ;)
Marcel: Nein, es war eine Pflicht, die getan werden musste (abgesehen von Ausnahmen).
Pascal: Nein, ich hatte immer großes Interesse an Büchern. Sie gaben höchstens neue Ideen, wen man lesen könnte und was man lieber lassen sollte.
Welches Buch hättest du vielleicht auch gern im Unterricht gelesen und besprochen?
Anna-Lisa: Hm, Die Welle von Morton Rhue. Ich habe das Buch an der Uni für ein Seminar gelesen und fand es unglaublich toll. Hätte mir Spaß gemacht, es in der Schule zu besprechen.
Marcel: Ich glaube, da gibt es kein bestimmtes. Ich lese zwar gern Stephen King, aber was soll man aus den Büchern lernen – dazu wurden die nicht geschrieben. Aber ich denke, Schülern gefällt jedes Buch besser, das nicht vom Kultusministerium oder von der Schulleitung/den Lehrern vorgeschrieben wurde. Denn jeder weiß, dass Kinder sich in dieser Zeit so gut wie gar nichts vorschreiben lassen (oder zumindest so tun ;)). Deshalb hätte mir damals wohl ein Buch gefallen, dass wir Schüler gemeinsam ausgesucht hätten. Klar müsste man auch da (wie bei jeder Gemeinschaftsabstimmung) Kompromisse eingehen, aber allein die Tatsache, dass die Schüler entscheiden durften, macht das Buch viel interessanter. Die Aufgaben dazu sind natürlich ein komplett anderes Thema … xD
Pascal: Ich war recht zufrieden mit der Auswahl; ich hätte, glaube ich, gerne mehr Literatur nach 1980 gelesen.
Birte: Ich hätte gern mehr Klassiker gelesen, beispielsweise habe ich nie ein Buch von Goethe oder Schiller durchgenommen und ich denke, dass einem diese Literatur durch die Aufbereitung im Unterricht mehr bringt, als wenn man sie als Bettlektüre nutzt.
Na, das hat doch schon einen ganz guten Einblick in die Schulliteratur gegeben. Einig sind sich wohl alle, dass sie von der Lektüre nicht wirklich beeinflusst wurden. Wer sonst nicht gern liest, hat es wohl auch für die Schule nicht getan und wenn man Spaß an Büchern hat, muss man nicht durch Hausaufgaben dazu gezwungen werden. Aber sicherlich hat man so einiges an Literatur kennengelernt, die einem sonst wohl eher entgangen wäre (mal mit mehr und mal mit weniger Begeisterung). Wie sah es denn bei Euch in der Schulzeit aus? Erkennt Ihr einige der Namen und Titel aus Eurem eigenen Unterricht wieder? Ist unter Euch vielleicht sogar jemand, der sagt, dass ihn die Schulbücher tatsächlich inspiriert haben, insgesamt mehr zu lesen? Ich bin gespannt.
Pascal: Nein, ich hatte immer großes Interesse an Büchern. Sie gaben höchstens neue Ideen, wen man lesen könnte und was man lieber lassen sollte.




Find ich ne gute Idee und ich hab gerne mitgemacht. :)
An die Bücher, die wir für die Schule zu lesen gezwungen waren, habe ich eigentlich keine Erinnerung mehr. Nur ganz vereinzelt kann ich mich mal an einen Titel erinnern… aber mit dem Deutschunterricht stand ich auch eher auf Kriegsfuß. Heute wünschte ich manchmal, mich an den einen oder anderen Klassiker erinnern zu können, aber ich habe damals wohl mehr die Zeit abgesessen. In meiner Freizeit habe ich andere Bücher gelesen – ich denke, der Lesezwang für die Schule hat wohl bestenfalls nicht geschadet ;-)
Wenn ich an meinen Deutschunterricht denke fällt mir sofort “Die Buddenbrooks” von Thomas Mann ein. Als wir es erst lesen sollten fand ich es total langweilig…(die ersten Seiten waren nur Beschreibung der Wohnzimmereinrichtung…) als wir es dann besprochen haben und uns die ganze Symbolik in dem Buch erklärt wurde, wurde auch das Buch viel interessanter. Und nun will ich es unbedingt nochmal lesen wenn ich Zeit hab.
An sich hab ich aber gute Erinnerungen an den Unterricht, vor allem an die Oberstufe. Wir haben einige Klassiker gelesen (Die Verwandlung von Kafka, Faust, Iphigenie auf Tauris, Nathan der Weise, usw.) diese hätte ich mir bestimmt nicht privat durchgelesen, aber sie haben mich jetzt wo ich aus der Schule raus bin dazu inspiriert weiter in der Richtung zu lesen.
Generell sehe ich es aber auch so wie die anderen bisher hier.
Diejenigen die nicht gerne lesen werden durch den Deutschunterricht in ihrer Abneigung meist noch bestätigt und diejenigen die gerne lesen, Würden es auch ohne diesen tun. Wer sich für Klassiker interessiert wird sie auch so lesen und wer nicht, der halt nie.
Meine Lieblingsbücher aus der Schule:
Dürrenmatt “Der Besuch der alten Dame”, “Der Richter und sein Henker” Arthur Miller “Death of a Salesman”
Alice Walker “The Colour Purple”
Oscar Wilde “The Picture of Dorian Gray”
Morton Rhue “Die Welle”
Bücher die ich doof fand:
Shakespeare “Hamlet” (wahrscheinlich würde ich das heute anders sehen, damals war es Quälerei)
E.T.A Hoffmann “Der Sandmann”
Insgesamt würde ich sagen, dass ich Bücher mit guten Situationsbeschreibungen, Spannung und bildlicher Darstellung in der Sprache gut fand.
Hamlet hatten wir in Englisch und ich habe einfach durch diese alte Sprache fast überhaupt nichts verstanden und die gestellten Aufgaben dazu fand ich einfach doof. Und warum mir der Sandmann nicht gefallen hat, ist, dass wir ein Buch aus der Romantik lesen wollten und ich mir darunter auch einfach keine abgefahrene Horrorgeschichte vorgestellt hatte. Daher hatte das Buch bei mir irgendwie verloren…
Ich habe auch zu Schulzeiten gerne gelesen, allerdings nicht unbedingt die Schullektüre ;-)
Am besten fand ich “Die Welle” von Morton Rhue und “Andorra” von Max Frisch.
An die schlechten kann ich mich nicht erinnern. Vermutlich fand ich sie so schlecht, dass es auch besser war sie schnell zu vergessen^^
Was ich noch weiß ist, dass wir viele Gedichte lernen und interpetieren mussten. Ich konnte immer gut auswendig lernen, aber gehasst habe ich es trotzdem.
Ich persönlich glaube auch nicht, dass Schullektüre auch “Freizeit-Leser” hervorbringt. Du liest gerne oder halt nicht. Und ob man gerne liest, dass entscheidet sich oft zu Hause: lesen die Eltern gerne (auch mit den Kindern), dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch die Kinder später zum Buch greifen werden. Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)
Ich hab es damals in der Schule gehasst, die Bücher zu lesen, die wir lesen mussten. Ich bin erst nach meiner Schulzeit zum intensiven Leser geworden und habe Bücher für gut befunden, die ich damals nur so halbherzig las (z.B. “Romeo und Julia” und “Unterm Rad”).
Tolle Sachen wie Kafka oder E.T.A Hoffmann haben wir damals leider nicht gelesen, sonst hätte sich sicher schon früher meine Leselust eingestellt.
Aber kannst du dir auch erklären, warum du jetzt Bücher gut findest, die du in der Schule gehasst hast? Meinst du, das lag einfach daran, dass es früher ein Zwang war oder dass sich inzwischen einfach generell deine Einstellung Büchern gegenüber verändert hat?
Ich muss sagen: beides. Der Zwang kam mir kein bisschen entgegen, zumal bei Büchern, die mich schon vom Rückklappentext her nicht interessierten. Und später faszinierte mich das Medium Buch einfach so sehr, dass ich um die Klassiker aus Schulzeiten keinen Bogen mehr machen konnte. Ich weiß noch, wie ich vor Jahren Hesses “Demian” geradezu verschlungen habe, obwohl ich Hesse zu Schulzeiten in einer tiefen dunklen mentalen Kiste eingesperrt hatte.
[...] Streetread [...]
(Kopie)
Hier meine Erfahrungen zur Schullektüre:
Wer danach noch liest, muss lesen wirklich mögen; in den Schulen findet eine regelgerechte *Leseaberziehung* statt. Jedes Jahr rufen bei mir mehrere potentielle Nachhilfeschüler an, ob ich nicht bei *Sansibar oder der letzte Grund* helfen könne, das Buch wäre unverständlich – was mir sagt, dass es eher am Buch liegt, als an den Schülern. Und dass ich das Buch vielleicht mal lesen sollte, um die zumindest zeitweise abzukassieren.
Auch beliebt: *Der Schimmelreiter* – es gibt sogar ein ca. 70 – Seiten-starkes Aufgabenheft zu dem Buch, welches die Schüler hier im Ort (benotet) durcharbeiten müssen. Ebenfalls eine tolle Verdienstquelle und ich habe noch niemanden getroffen, der das Buch danach noch mochte.
Bei mir selbst war es ziemlich locker: Entgegen dem Ruf einer Privatschule viel Bildung zu vermitteln – auch wenn Schüler, die von der Schule auf öffentliche wechselten und danach in keinem Fach 1 ½ mehr etwas Neues serviert bekamen – kann ich mich im Deutschunterricht nur noch an *Magog* von Hohlbein und *Carrie* von King erinnern – letzteres allerdings kräftig gewürzt mit Informationen über christlichen Fundamentalismus.
Nach meiner Rückkehr nach Deutschland kam im Deutschunterricht noch *Faust 1*, der Leistungskurs – dem ich mich verweigerte, weil der nur in Kombination mit Kunst zu haben war – , las noch *Nathan der Weise*. Insgesamt wohl nicht gerade die größte klassische Bildung, die man erwerben kann, aber dafür ziemlich schmerzfrei. (Edit: Bahnwärter Thiel haben wir noch gelesen. Die meisten schrieben in die Arbeit, dass das Buch total bescheuert wäre, weil keiner es verstanden hatte. Ich auch nicht, aber ich hatte mir den Inhalt von meiner Mutter vorkauen lassen und so die beste Arbeit geschrieben.)
Wirklich mit Klassikern kam ich erst im Germanistikstudium in Berührung und dies habe ich nach 2 Semestern geschmissen. Da hieß es: Meine Leselust oder das Studium, und da keine Aussicht bestand, das Studium auch nur halbwegs zu Ende zu bringen, wechselte ich dann auf Geschichte / Kunstgeschichte. Zumindest weiß ich jetzt, wie es den Schülern geht, die Texte lesen müssen, die sie nicht interessieren – nicht gut.
Hallo! Als Deutschlehrerin und Autorin finde ich diesen Beitrag sehr interessant und spannend. ;-) Vielen Dank dafür! Bei Schreiben meines Buchs habe ich auch immer die Nichtleser vor Augen gehabt und freue mich, dass die Lehrerin nach meiner Lesung in einer Hauptschule gebeten wurde, das Buch im Unterricht zu lesen. Ist aber nur als ebook erhältlich und ich bin gespannt, ob das gelingt. Nach dem Lesen dieses Postings hoffe ich, dass Bücher, die im Unterricht gelesen werden, nicht grundsätzlich in schlechter Erinnerung bleiben. Wenn es möglich ist, biete ich meinen Schülern auch die Möglichkeit einer Auswahl an. Viele Grüße von Sylvia M. Dölger
Das ist ja interessant! Wie können denn die Schüler alle das eBook lesen, sie haben doch sicherlich nicht alle einen Reader? Oder wird es direkt am Computer gelesen, aber wie passiert dann das Besprechen im Klassenzimmer? Ich glaube nicht, dass Schulbücher generell in negativer Erinnerung bleiben, aber och denke schon, dass es sehr viel mit der eigenen Einstellung (liest man überhaupt gern) und mit der Vermittlung durch die Lehrkraft zu tun hat.
Ich bin selber gespannt, da ich mit einer meiner Klassen auch gerne ein Buch lesen würde, das es nur als ebook gibt. Es ist interaktiv, sodass der Leser verschiedene Perspektiven lesen kann. Mein ebook soll am PC gelesen und besprochen werden. Die Lehrerin war so froh, ein Buch für ihre 8. Klasse gefunden zu haben, das alle weiter lesen wollten. Da lachte mein Autorenherz, ich habe aber auch gemeiner Weise an einer sehr spannenden Stelle aufgehört zu lesen!
So gehört sich das ja auch für ne gute Lesung ;)